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Archive for the ‘Donnerbalken’ Category

Ach, mein liebes Geld. Mein liebes Geld, mein bester Freund! Man hat dich mir gestohlen. Meine Stütze habe ich verloren, mein Trost und meine Freude. Jean-Baptiste Molière

Die finanzielle Krise hat mich voll erwischt und ein Blick aufs Konto zeigt: Rote Zahlen sehen nicht besonders schön aus. Meine Gedanken wälzen sich hin und her, von der einen Gehirnhälfte zur anderen. Wie viel Geld braucht Mensch eigentlich um zu leben? Na ja, hilft ja nichts ich muss mir Gedanken machen wie ich über die Runden komme.

Ab sofort gelten folgende Regeln: nur noch einmal die Woche einkaufen und zwar im billigsten Laden. Süßigkeiten sind verboten und auch die Cola-Brause weicht dem Mineralwasser … ist eh gesünder. Markenprodukte lasse ich schnöde liegen und packe stattdessen „No Name’s“ in den Wagen. Teueres Obst und Gemüse ist ab sofort gestrichen dafür gibt’s Vitaminpillen.

Man was freue ich mich wenn ich beim Kassensturz merke das ich ganze 10 Euro eingespart habe … ganze 10 Euro … man stelle sich das mal vor … was könnt‘ ich mir davon alles kaufen!

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Pfütze

Das Wetter dürfte mir ja egal sein aber es arbeitet sich schöner, wenn die Sonne zum Fenster hereinstrahlt und die Balkontür offen steht. Wenn du das Lachen der Bälger lieben Kleinen in den Gassen hörst.

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Ich geh ja schon zur Seite. Fahr doch vorbei. Nein, ich halte dich nicht auf. Ja, du fährst besser als ich. Ich seh dich eh meist nur von hinten. Du hast es drauf. Du machst das. Du bist es. Los, schnell, ja, tschüs.

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Nach dem harten Wochenende sieht die Lage folgendermaßen aus.
Augen: fallen ständig zu. Nase: gerötet. Schultern: matt. Arme: lustlos.
Beine: treu ergeben. Füße: kalt. Wade, links: Zwicken. Wade, rechts: funktioniert.

Die Erkältung, die mich plagt, ist einer dieser Erkältungen, die zum Begleiter über Tage und wenn man Pech hat, auch über Wochen werden können. Mann wacht morgens auf und stellt fest. Ja, sie ist noch da. Wo sind noch mal die Tempos? Nachdem man sich die Nase geputzt hat, evaluiert man das Körpergefühl. Heldenhaft beschließt man: es geht schon. Außerdem hat man ja auch viel zu tun. Ist doch auch nicht der Rede wert so ein Schnupfen. Ja, das stimmt meistens im Prinzip. Aber die Erkältung will einfach die Aufmerksamkeit. Und wenn sie die nicht bekommt, dann bleibt sie erstmal da. Jetzt ist sie also da. Und bleibt. Aber es geht ja noch. Falls mich demnächst jemand trifft, Tempos bereithalten.

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auf meinem Balkon. Heute Morgen.

PhotoC

Wie jeden morgen verlangt einer meiner Katzengnome Ausgang, wenn nicht auf der Straße dann eben auf dem Balkon. Heute habe ich Pelle begleiten Dürfen der wie immer seiner Rolle als „bissiger Kater“ des Hauses die Inspizierung seines Reichs, mit einem klaren Schluck Wasser aus einem ausrangierten Topfuntersetzer beginnt. „Du verdirbst die noch den Magen, ist doch viel zu kalt.“ Warne ich ihn noch, dann aber stockt mir der Atem. Erst drehte ich mich irritiert um weil ich die Ursache des eisigen Hauchs ergründen wollte musste aber dann entsetzt feststellen, dass ich der Producer dieses Nebels war. Der eisige Hauch kam aus meinem Mund. Kinder es herbstet gewaltig.

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Keramiksitzung

PhotoC

… und das schon den ganzen Tag. oO

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Irgendwie ist dies einer von diesen Tagen, die nicht wirklich wach werden. Alles schleppt sich nur so dahin. Alles zieht ewig lange Fäden, verklebt sich überall und will einfach nicht vergehen. Wie Kaugummi eben.

Selbst bei den Kunden hab ich das Gefühl das dieser Tag viel zu lang ist. Habe gestern drei Anrufer gehabt die meinen Namen völlig falsch ausgesprochen habe, und das gleich in drei verschiedenen Varianten. Gut? Schlecht? Der Vorteil liegt quasi auf der Hand. Wenn ich mal richtig Scheiße bauen sollte (…was NIE passieren wird), findet man mich hinterher nicht. „Eine Frau Litschi? Nie gehört, die arbeitet hier nicht!“

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